Sheikh ist seit 2022 Teilnehmer von Zeig, was du kannst! am Standort Leipzig. Im Rahmen der dreijährigen Förderung hatten er und die anderen Jugendlichen aus seiner Gruppe die Möglichkeit, bei verschiedenen Unternehmen zu einer Betriebserkundung vorbeizuschauen. Darunter war auch der Besuch in einem Globus-Markt – für Sheikh rückblickend ein entscheidender Tag! Heute sagt er: „Da hat es bei mir gleich Klick gemacht!“ Er schickte eine Bewerbung hin und konnte auch dank Zeig, was du kannst! den Ausbildungsplatz bekommen. Im Interview erzählt er, wie das Bewerbungsgespräch lief, was er bei Globus genau macht und wie ihn unser Programm auf seinem Weg unterstützen konnte.
Hallo Sheikh, erst mal danke, dass du bei diesem Interview mitmachst! Erzähl mal: Wie bist du zu Zeig, was du kannst! gekommen?
„Eine Lehrerin hat mich auf das Programm angesprochen und gesagt, dass ich mich dort melden kann, wenn ich Hilfe bei der Suche nach einer Ausbildung möchte. Das habe ich dann gemacht und schon nach dem ersten Treffen wusste ich, dass es das Richtige für mich ist.“
Was hast du bei den Future Camps und im Coaching gelernt?
„Wir haben viele Übungen gemacht und dabei zum Beispiel unsere Stärken aufgeschrieben. Da habe ich halt viel bei mir entdeckt, worüber ich vorher nie nachgedacht hatte. Das hat mir dann sehr beim Bewerbungsgespräch geholfen. Auch generell haben wir vorher viele Bewerbungsgespräche geübt – das war natürlich auch eine große Hilfe. Es ging auch viel um die erste Kontaktaufnahme und darum, einen guten ersten Eindruck zu vermitteln.“
Welche besonderen Erlebnisse gab es bei Zeig, was du kannst!, an die du gerne zurückdenkst?
„Auf jeden Fall die Gruppenarbeiten! Manchmal haben wir dabei etwas gebaut oder Wettbewerbe veranstaltet. Das waren die tollsten Erlebnisse bei Zeig, was du kannst!, daran denke ich gerne zurück. Gerade diese Zusammenarbeit und die Erfolgserlebnisse im Team waren schön.“
Bei einem Future Camp habt ihr eine Betriebserkundung in einem Globus-Markt gemacht. Wie war das für dich? Was habt ihr euch dort angeschaut?
„Wir sind mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinter die Theken gegangen. Dort wurde uns viel erklärt und gezeigt, unter anderem beim Fleischer und beim Bäcker. Es ging dabei auch um die Zubereitung – zum Beispiel von Teig – und wie danach alles wieder gereinigt wird. Dann sind wir auch durch den Markt gelaufen. Da hat es bei mir gleich Klick gemacht! Ich wollte immer schon in einen großen Betrieb mit mehreren Bereichen. Das ist das Schöne an Globus: Man hat nicht nur eine Sache in der Ausbildung, sondern man ist überall mal.“
Das freut uns wirklich sehr, dass die Betriebserkundung so einen Effekt auf dich hatte! Vor einem halben Jahr hast du eine Ausbildung bei Globus begonnen. Was machst du dort genau?
„Gerade bin ich in der Abteilung für Schreib- und Spielwaren und in der Auto- und Fahrradabteilung. Ich räume die Ware ein, sortiere die Regale, arbeite aber auch im Lager mit. Vor ein paar Wochen war ich in der Abteilung für Haushalt und Porzellan, da habe ich natürlich auch viel Neues gelernt. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett zu mir, sie zeigen mir alles. Bald gehe ich dann in die Warenannahme und danach zur Kasse und zur Käsetheke.“
Wie lief die Bewerbung ab – hast du dort erwähnt, dass du mit Zeig, was du kannst! schon mal einen Globus-Markt angeschaut hast?
„Ja klar, ich habe erzählt, dass ich mit Zeig, was du kannst! im Globus war und hinter die Theken schauen durfte. Das hatte ich auch direkt in die Bewerbung reingeschrieben und auch im Gespräch erzählt, dass ich schon damals Interesse an Globus hatte. Das hat meinen Chef direkt gefreut, das fanden alle super. Da haben sie dann auch nachgehakt.“
Wie konnte dich Zeig, was du kannst! rückblickend bei der Suche nach deinem Ausbildungsplatz unterstützen?
„Die haben mich überall unterstützt. Am meisten haben sie uns geholfen, indem sie uns Betriebe gezeigt haben. Es wurde auch immer betont, wie wichtig eine Ausbildung für die eigene Zukunft ist. Und wenn ich daran denke, wie oft wir Bewerbungsgespräche geübt haben – wie man reingeht, die Begrüßung, die Körpersprache, die Motivation. Vorher hatte ich echt Angst vor Bewerbungsgesprächen! Aber als wir das trainiert haben, ist das mit der Zeit immer besser geworden und das echte Bewerbungsgespräch im Globus war dann für mich ein lockeres Spiel. Ich wusste genau, welche Stärken und Schwächen ich habe und wie ich das fokussiert erzähle. Ich wollte was erreichen und habe viel bei Zeig, was du kannst! mitgenommen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich möchte mich auch noch bei der sdw bedanken, dass sie so ein Programm anbieten. Mir hat es sehr geholfen, ich kann es nur weiterempfehlen!“
Vielen Dank für das Interview!
Zeig, was du kannst! setzen wir in Leipzig in Kooperation mit der Globus-Stiftung um.